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Deutsche Jakobswege Pilgern vor der Haustür

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Seit dem Bestseller von Hape Kerkeling ”Ich bin dann mal weg“ ist das Pilgern in Deutschland angekommen. Viele Pilger gehen ihren ersten Jakobsweg in Spanien zum Grab des Heiligen Jakobus in Santiago de Compostela. Meistens sind sie danach so infiziert vom Pilgervirus, dass auch die Jakobswege in Deutschland in den Fokus rücken. Im Mittelalter, als es noch keine Möglichkeit der schnellen Anreise gab, war man gezwungen, von der eigenen Haustür aus loszulaufen. Dadurch hat sich ein Wegenetz in Europa gebildet, das alleine in Deutschland zu über 30 Jakobswegen geführt hat. Ob von Rothenburg o.d.T. nach Speyer und weiter nach Hornbach, von Lübeck nach Bremen, von Würzburg nach Köln oder von Bielefeld nach Wesel: Immer mehr Deutsche erkunden ihr Land auf einer Pilgerreise. Dabei werden oft alte Hochstraßen als Pilgerwege genutzt. So beispielsweise die Via Regia, die alte Königstraße, auf der heute der ökumenische Pilgerweg von Görlitz bis Erfurt und Vacha verläuft. Keine Sprachbarrieren, herrliche und vielfältige Landschaften sowie wunderschöne Bauwerke und gemütliche Marktplätze, gepaart mit einer einfachen An- und Abreise, sprechen für Deutschland als Pilgerziel.

Pilgergruppen und -stammtische bilden sich und gehen gemeinsam, besondere Aktivitäten von Gemeinden und Privatpersonen, wie beispielsweise der Aufbau von Pilgerherbergen, werden ins Leben gerufen.

In ihrer Multimedia-Reisereportage stellt Beate Steger die wichtigsten Wege in Deutschland vor, lässt Pilger und Pilgergruppen zu Wort kommen und begleitet Aktivitäten wie Neueröffnung oder Beschilderung von Wegen.

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